Zu unserem Programm

Liebe Leser, Abonnenten, Zuhörer und Musikliebhaber,

der kommenden Spielzeit, unserer achten Spielzeit, haben wir kein Motto vorangestellt.

Alle reden in der kommenden Saison 2019/2020 von Ludwig van Beethoven aus Anlass seines 250. Geburtstages. Wir tun es auch: In fast allen Programmen dieser Spielzeit werden Sie ein Werk des großen Meisters hören - einmal ein bekanntes, dann wieder ein unbekanntes.

Darüber hinaus haben wir, wie in jeder der vergangenen Spielzeiten auch, versucht, Ihnen ein interessantes und ausgewogenes Programm zu bieten. Große und bekannte Werke wie Schuberts Streichquintett (mit zwei Violoncelli) oder Beethovens Streichquartett in cis-Moll op. 131 wechseln sich ab mit äußerst selten gehörten Werken wie dem Septett von Ignaz Pleyel, dem Sextett op. 81 b für Streicher und zwei Hörner von Ludwig van Beethoven oder dem ersten Streichquintett in F-Dur op. 88 von Johannes Brahms. Alles Werke, die wir Ihnen bisher in unseren Konzerten nicht präsentiert haben.

Wir freuen uns auch, dass wir dank der Unterstützung der Stadt Köln einige unserer Kölner Konzerte wieder im Saal des wieder eröffneten Belgischen Hauses anbieten können. Dort haben unsere ersten Konzerte vor bald zehn Jahren stattgefunden. Unser erstes Konzert an diesem Ort nach langer Zeit wird Ende Oktober als ein Sonderkonzert außerhalb unserer Reihe mit Werken der belgischen Komponisten César Franck und Guillaume Lekeu sowie des Franzosen Théodore Dubois stattfinden. Bei dieser Gelegenheit wird es auch ein Wiedersehen mit dem belgischen Pianisten Lucas Blondeel geben, der schon vor einigen Jahren unser Gast war.

Das Konzert im Oktober findet in Kooperation mit dem Arts Council Korea auch in Seoul statt und bietet Ihnen einen Duo-Abend mit dem renommierten Kontrabassisten Michinori Bunya und mir. Neben sich abwechselnden Duos und Solowerken werden wir auch zwei uns gewidmete Werke zeitgenössischer koreanischer Komponisten zu Gehör bringen.

Wie in jedem Jahr debütieren wieder einige Gäste in unseren Konzerten. So begrüßen wir im ersten Programm den weißrussischen Geiger Artiom Shishkov, Preisträger vieler internationaler Wettbewerbe, Solist und Primgeiger des Berliner Livkind-Quartetts.

Auch freuen wir uns mit Ihnen auf ein Konzert des inzwischen auch international sehr gefragten Schumann Quartetts am Ende der Spielzeit sowie auf ein Wiedersehen mit dem Trio Gaspard. Mit unserem Pianisten und Gründungsmitglied Nicholas Rimmer werden sie ein spannendes Programm für Klaviertrio und Sopran präsentieren, die Sopranistin Ania Vegry singt dabei zum ersten Mal in unseren Konzerten.

Es gibt ein Wiedersehen mit den Geigerinnen Natalie Chee, Eugenia Ottaviano, dem Klarinettisten Thorsten Johanns, dem ehemaligen Solobratscher des Gürzenich-Orchesters Florian Peelman sowie den beiden jungen Hornisten Karsten Hoffmann und Alrik Botter.

Im Namen der Musiker wünsche ich Ihnen und uns eine spannende Saison. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung der KammerMusikKöln und hoffen, Ihnen so oft wie möglich mit unseren Konzerten große Freude bereiten zu können.

Herzlichst
Ihr

Prof. Matthias Buchholz
2. Vorsitzender und Gründungsmitglied KammerMusikKöln